
Jeder Mensch ist einmalig. Daher richtet
sich der Operationsumfang der Unterlidstraffung immer nach Ihren individuellen
Voraussetzungen und von Ihrem gewünschten Zielergebnis.
Es muss untersucht werden, ob es sich um ein reines
Fettpolster, Straffung des Ober- bzw. Unterlides, Erschlaffung der Augen-
und Augenringmuskeln oder um die Entfernung eines Hautüberschusses
handelt. Oft müssen auch mehrere Bestandteile oder andere Behandlungsmethoden
kombiniert werden, so dass Ihr gewünschtes Zielergebnis möglichst
langfristig und risikoarm erreicht wird.
Häufig wird bei einer Unterlidstraffung die überschüssige
Haut an Ober- und Unterlidern mit dem Skalpell entfernt.
Das Ausmaß der Unterlidstraffung hängt stark
von dem individuellen Zustand Ihrer Lider ab. Ein gleichmäßiges,
symmetrisches Ergebnis wird durch die exakte Vermessung erzielt. Die
Straffung von Haut und Muskulatur ergibt sich durch die Entfernung der überschüssigen
Haut oder durch die Verkürzung des Lidbandes. Oftmals werden die
aus Fettgewebe bestehenden Tränensäcke dabei schonend mit entfernt.
Bei starken Lachfalten in den Unterlidern wird zusätzlich ein Teil
der überstarken Lidmuskulatur weggenommen.
Die Operation selbst ist ein Teil der Unterlidstraffung. Die gesamte Behandlung
besteht aus:
1.) Arztwahl
2.) Beratung und individuelles Angebot
3.) OP-Vorbereitung
4.) OP selbst
5.) OP-Nachsorge, Heilungsverlauf inkl. Nachkontrollen
Ohne Beratung keine OP. Bevor Sie sich
für eine Unterlidstraffung entscheiden, ist eine umfassende Beratung
notwendig, um Behandlungsfehler und Fehlentscheidungen zu vermeiden.
Eine Beratung soll Ihnen helfen, alle Risiken und Möglichkeiten
abzuwägen, so dass Sie frei entscheiden können, ob eine Operation
für Sie in Frage kommt. Auch der genaue Kostenrahmen kann erst nach
einer individuellen Beratung genau definiert werden, da der entstehende
Operationsaufwand sehr individuell ist.
Die häufigsten Unterlidstraffungen sind:
Oftmals wird eine Lidoperation auch
mit einer Faltenbehandlung oder einer Korrektur
hängender Augenbrauen kombiniert.
Eine Korrektur der Augenlider wird im Normalfall ambulant durchgeführt.
Welche Komplikationen können bei der Unterlidstraffung
entstehen?
Nachblutungen sind äußerst selten. Sie
können jedoch 1 bis 2 Tage nach der Operation auftreten.
Nach der Unterlidplastik kann es je nach Ausdehnung
des Blutergusses und der individuellen Narbenbildung zu einem vorübergehenden
leichten Abstehen des Unterlids und zu einem vermehrten Tränenträufeln
kommen. Dieses Risiko besteht vor allem bei älteren Patienten
und bei Zweiteingriffen.
Bilden sich diese Erscheinungen nicht innerhalb von
6 Wochen selbständig wieder zurück, kann ein weiterer kleiner
Eingriff erforderlich werden. Bei Patienten mit einer Veranlagung zu überschießender
Narbenbildung sind die Schnittlinien eventuell für mehrere Wochen
etwas derb und gerötet. In diesem Fall beraten wir Sie über
die geeignete Nachbehandlung.
Die Augen können nach der Operation leicht trocken
sein. Dies ist normal. Sollten Ihre Augen aber stärker gereizt
oder gerötet sein, so konsultieren Sie am besten Ihren Augenarzt.
In der Fachliteratur sind einige wenige Fälle einer bleibenden
Sehstörung bekannt. Als Ursache dafür muss eine Arteriosklerose
der Augengefäße angenommen werden. Durch die augenärztliche
Untersuchung wird dieses Risiko jedoch ausgeschlossen; wir weisen hier
der Vollständigkeit halber darauf hin.
Ein Risiko der Lidstraffung besteht darin, dass bei
der Behandlung zuviel Gewebe entfernt wird. Im Extremfall ist dadurch
der vollständige Verschluss des Auges nicht mehr möglich.
Die Hornhaut trocknet dadurch aus. Eine Korrektur dieses Effektes ist
möglich.
Wird zuwenig Gewebe entfernt, so kann eine Nachkorrektur
notwendig werden.
Weiterhin können asymmetrische Behandlungsergebnisse
entstehen.
Die Gefahr von Wundheilungsstörung bzw. Wundinfektionen
ist bei einer gut durchgeführten Operation, richtigen Vor- und
Nachsorge relativ niedrig.
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